Social Media-Seelsorge „made in England“

Aus aktuellem Anlass möchte ich hier einen kurzen Nachtrag zu meinem Posting „Zeit für eine Social Media-Seelsorge?“ veröffentlichen.

Wie „The Guardian“ in seiner heutigen Ausgabe (und inzwischen auch das eine oder andere heimische Medium) berichtet, führt Facebook nun – in England gemeinsam mit den „Samaritans“ – ein Notruf-System für suizidgefährdete User/innen ein. Das Meldeformular dafür gibt es auch in deutscher Sprache. 

Der Auslöser dafür war die breite Berichterstattung in den englischen Medien über den Selbstmord einer Facebook-Userin, die ihre „Freunde“ in einer Statusmeldung über die Einnahme einer Überdosis informiert hatte. Statt entsprechender Reaktionen, die erst am nächsten Tag erfolgten, hatte diese Meldung vorwiegend negative Kommentare zur Folge.

Die Initiative von Facebook zeigt meines Erachtens, dass dieses Thema durchaus relevant ist. Und es ist richtungsweisend, was taugliche Lösungen für dieses Problem betrifft. Die Mitwirkung der Betreiber von Social Media-Plattformen und die Bewusstseinsbildung unter den Userinnen und Usern sind ein wichtiger Schlüssel, um Vorfälle dieser Art in Zukunft zu vermeiden.

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3 Trackbacks

  • Von purchase social am 2. Januar 2017 um 00:18 Uhr veröffentlicht

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  • Von user pictures am 5. Januar 2017 um 12:18 Uhr veröffentlicht

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